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28.01.2008 | iGZ widerspricht Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft

iGZ widerspricht Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft

(iGZ) widerspricht der heute veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK und ZDH, in der diese sich gegen die beabsichtigte Änderung und Erweiterung des Entsendegesetzes wenden. Aus einem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums war heute bekannt geworden, dass die Bundesregierung beabsichtige, das Arbeitnehmerentsendegesetz nun zügig auf weitere Branchen auszuweiten. Der Arbeitgeberverband, dem bundesweit rund 1 200 kleinere und mittelständische Betriebe angehören, bekräftigte noch einmal seine Forderung nach einer Aufnahme der Zeitarbeitsbranche in das Entsendegesetz und der Festlegung eines allgemeinverbindlichen Mindestlohns.

„Mit der zu erwartenden vollen EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit droht auch unserer Branche ein massives Sozial- und Lohndumping“, so Stolz. „Dem müssen wir rechtzeitig Einhalt gebieten.“ Zwar halte auch der iGZ die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Zeiten des gravierenden Fachkräftemangels für dringend erforderlich, „dies aber nur zu den Bedingungen der deutschen Sozialstandards“, so Stolz. Schon jetzt sei seine Branche der Dumpingkonkurrenz durch inländische Anbieter ausgesetzt, die auf Grundlage von Haustarifverträgen mit den so genannten christlichen Gewerkschaften ihren Mitarbeitern teilweise Stundenlöhne unter fünf Euro zahlen. „Es kann nicht sein, dass der mit Zeitarbeit verbundene notwendige Flexibilitätsgewinn auf Kosten der Zeitarbeitnehmer geht“, so Stolz weiter. Wie der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) plädiere der iGZ deshalb für eine tarifliche Mindestlohnschranke. Ein entsprechender Tarifvertrag zwischen den beiden großen Zeitarbeitgeberverbänden und den DGB-Gewerkschaften, die zusammen fast zwei Drittel der Zeitarbeitsbeschäftigten repräsentieren, liegt bereits vor. Dieser sieht einen Mindestlohn von 7, 31 Euro (West) und 6, 36 Euro (Ost) vor. „Die gemeinsame Initiative der beiden Verbände zeigt, dass kleine, mittlere und große Personaldienstleister in dieser Frage gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Stolz weiter.

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) widerspricht der heute veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK und ZDH, in der diese sich gegen die beabsichtigte Änderung und Erweiterung des Entsendegesetzes wenden. „Mit der zu erwartenden vollen EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit droht auch unserer Branche ein massives Sozial- und Lohndumping“, so Stolz. „Dem müssen wir rechtzeitig Einhalt gebieten.“ Zwar halte auch der iGZ die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Zeiten des gravierenden Fachkräftemangels für dringend erforderlich, „dies aber nur zu den Bedingungen der deutschen Sozialstandards“, so der iGZ-Bundesgeschäftsführer Werner Stolz. Schon jetzt sei seine Branche der Dumpingkonkurrenz durch inländische Anbieter ausgesetzt, die auf Grundlage von Haustarifverträgen mit den sogenannten christlichen Gewerkschaften ihren Mitarbeitern teilweise Stundenlöhne unter fünf Euro zahlen. „Es kann nicht sein, dass der mit Zeitarbeit verbundene notwendige Flexibilitätsgewinn auf Kosten der Zeitarbeitnehmer geht“, so Stolz weiter.



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