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20.08.2008 | Beweis für die Kraft der Zeitarbeit
"Zeitarbeit ist die am Besten funktionierende Beschäftigungsbrücke", sagt Tobias Mehlich, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in Ulm. Wie dies funktionierte, zeige das Beispiel Iveco. Von den rund 350 Zeitarbeitern, die von dem Ulmer Nutzfahrzeugbauer im Juni entlassen wurden, hätten sich nur wenige arbeitslos gemeldet.

Weg in die direkte Beschäftigung

Für Mehlich ist die Übernahme der ausgestellten Leiharbeiter von Iveco ein Beweis für die Kraft der Zeitarbeit. Für den Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie mit 49 000 Mitarbeitern in der Region steht fest: "Zeitarbeit bewahrt hier die Stammbelegschaften vor dem Verlust ihrer Arbeitsplätze, schützt uns vor Entlassungswellen und bringt die Zeitarbeitnehmer schnell wieder in Arbeit." Fast 70 Prozent der Mitgliedsfirmen von Südwestmetall hätten laut der Frühjahrumfrage des Verbands Zeitarbeitsjobs in direkte Beschäftigung umgewandelt.

Zeitarbeit schütze aber nicht generell vor einer Krise, fügt Mehlich hinzu. Ohne Zeitarbeit wären viele aktuell vorhandene Arbeitsplätze - auch bei Iveco - und damit die Chancen vieler Arbeitslosen zum schnellen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gar nie entstanden.

Ein Urteil, dem auch die Ulmer Agenturchefin Cravaack zustimmt: "So schnell und in dieser Größenordnung wären sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ohne Personaldienstleister nicht entstanden."
Außerdem weiß Petra Cravaack, dass gerade Menschen, die arbeitslos sind und einen Job über eine Zeitarbeitsfirma angenommen haben, von dort bessere Chancen haben, sich weiter auf eine feste Anstellung zu bewerben, als wenn sie zu Hause sitzen und nichts vorweisen können.

(Quelle: Auszüge aus der Schwäbischen Zeitung 07.08.2008)



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