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15.02.2006 | Rente mit 67?
Arbeiten bis 67 - ist das aus ärztlicher Sicht überhaupt möglich?
Ein klares Nein sagt dazu der Allgemeinmediziner Wilhelm Beiter
aus Berg. Gerade bei Berufen, in denen Arbeitnehmer körperlich stark
beansprucht werden, treten die ersten Verschleißerscheinungen mit 50
auf. Bei Berufen mit mittelschwerer bis leichter körperlicher Belastung liegt für Beiter die absolute Toleranzgrenze bei 60 Jahren.
,,Mit 50 Jahren, so zeigt mir die Erfahrung aus 25 Berufsjahren, haben wir einen Meilenstein erreicht. Die körperlichen Kräfte und auch die Ausdauer werden allmählich schwächer", so Beiter.
Die folgenden Generationen, so meint der Allgemeinmediziner, werden vor allem unter den Folgeerscheinungen der Computerarbeit zu leiden haben. Der Druck, immer schneller und besser zu arbeiten, und die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, hat heute bereits zur Folge, dass die psychosomatischen Erkrankungen zunehmen. ,, Ich denke noch an die Monate vor Weihnachten, als die Mitarbeiter der MTU Friedrichshafen nicht wussten, was mit ihren Arbeitsplätzen passiert", so Beiter. Einige von ihnen, auch aus den Vorstandsetagen, waren bei Wilhelm Beiter in Behandlung.
Seiner Meinung nach müsste der Renteneintritt von der Lebensarbeitszeit abhängig gemacht werden. ,, Wer zum Beispiel 30 Jahre lang gearbeitet hat, müsste in Rente gehen dürfen bei vollen Bezügen, wer es länger machen will, sollte dafür auf sein Rentenkonto einen Zuschlag erhalten", so Wilhelm Beiter.


 



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