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21.03.2006 | Jeder hat die Mitarbeiter, die er verdient!
Zufriedene Mitarbeiter sind produktiver. Es ist nicht nur das Geld, das die Mitarbeiter bei der Stange hält - die Führungskraft persönlich ist für die weichen Faktoren verantwortlich.

,,Wenn Sie sehen, wie manche Unternehmen mit ihren Mitarbeitern umspringen, wundern Sie sich nicht mehr, dass nichts mehr geht", sagt Volker Kampehl, Chef der Unternehmensberatung ,,Werkstatt, Führung und Vertrieb" in Hamburg. In krassen Fällen gebe der Chef selbst das schlechte Beispiel. Mitarbeitermotivation ist Führungsaufgabe, sagt Kampehl: ,,Es geht immer von oben nach unten: Der Chef muss mit seinen Mitarbeitern richtig umgehen können."

Hauptansatzpunkt erfolgreich motivierender Strategien ist das Selbstwertgefühl. Lob und Anerkennung auszusprechen, fällt nach Erfahrung der Praktiker gerade Führungskräften oft schwer: Sie sehen den Mitarbeiter eher als Befehlsempfänger denn als einen Kooperationspartner, der mit seinen Befindlichkeiten, aber auch mit seinen Ansichten auf Arbeitsplatz und Unternehmung ernst genommen werden will: Fazit: Jede Führungskraft hat die Mitarbeiter, die sie verdient.

Wo materielle Anreizsysteme - nach wie vor der stärkste Motivator - ausgeschöpft sind oder zu teuer sind, kommen weiche Motivationsfaktoren und -methoden ins Spiel. ,,Ein motivierender Umgang mit Mitarbeitern ist nicht zuletzt eine Frage der persönlichen Haltung der Führungskraft", ergänzt Unternehmensberater Kampehl. Wer nicht auf andere eingehen kann, kommt mit Patentrezepten nicht weiter. Die mehr oder weniger große Aufgeschlossenheit ist Ausdruck unbewusster Ansprüche und Sichtweisen: ,,Deshalb ist die Ausbildung einer motivationsfördernden Einstellung nicht mit einem Seminarbesuch zu erreichen", sagt Kampehl, ,,nach drei bis vier Wochen sind die meisten Argumente und Ratschläge wieder vergessen."

Um eine konstruktive Führungshaltung herauszuarbeiten, empfiehlt Kampehl überschaubare Schulungen: ,,Ideal sind Kurse, bei denen leitende Mitarbeiter in kleinen Gruppen im Zwei-Wochen-Rhytmus für wenige Stunden zusammenkommen, um unter fachkundiger Leitung ihren Umgang mit Mitarbeitern selbstkritisch auf den Prüfstand zu stellen."
Der Erfolg immaterieller Motivationsstrategien lässt sich in Mitarbeiter-befragungen feststellen. Die persönliche Ansichten der Beschäftigten geben den Verantwortlichen Hinweise auf Stärken und Schwächen des Vorgehens. Wichtig ist die objektiv feststellbare Wirkung: Was unmittelbar als angenehmeres und produktiveres Arbeitsklima in der Abteilung empfunden wird, schlägt sich nieder in verbesserten betriebswirtschaftlichen Kennziffern.

Kenngrößen sind beispielsweise eine steigende Kundenzufriedenheit, verbesserte Umsätze, flüssigere Abläufe und sinkende Prozesskosten. Nicht zuletzt gibt ein Benchmarketing gegen vergleichbare Unternehmen Aufschluss über den betriebswirtschaftlich relevanten Erfolg verbesserter Mitarbeiter-Motivation.


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